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Forschungslab II - Psychophysiologische Erhebungen und biochemische Analysen

Psychophysiologische und neuropsychologische Erhebungen

Im Forschungslab II liegt der Schwerpunkt auf der elektroenzephalografischen Messung von Gehirnströmen mittels EEG. Hiermit lassen sich unter anderem frühe Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsprozesse wie auch Prozesse der Reaktionsauswahl und -vorbereitung untersuchen. Auch die Erfassung muskulärer, kardialer und elektrodermaler Variablen ist in Forschungslab II möglich.

Für Forschungsvorhaben dieser Art wird im Forschungslab ein 64-Kanal-EEG-System (BrainAmpDC, Brain Products) sowie ein 16-Kanal Verstärker (Brainamp EXG, Brainproducts) zur elektrophysiologischen Signalableitung eingesetzt.

Für die Untersuchungen steht eine schallgedämpfte Experimentalkabine zur Verfügung, in der zudem Verhaltensdaten erhoben werden können.

Stressdiagnostik

Zur systematischen Erfassung der Stressreaktivität verschiedener Probanden und Patienten steht ein Stresslabor zur Verfügung. Mittels standardisierter Laborstressoren wie dem Trierer Sozial Stress Test (TSST) oder dem Kältestresstest (CPT) kann hier gezielt eine Stressreaktion provoziert und mittels der psychologischen, physiologischen und biochemischen Parameter vergleichend untersucht werden.

Im Forschungslab II stehen Laborkühlschränke (-20°C und -80°C) zur Lagerung von biochemischen Proben bereit.

Hirnstimulation

Zur Stimulation spezifischer Hirnregionen mittels nicht-invasiver Verfahren wird die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) genutzt. Durch gezielte Beeinflussung ausgewählter Hirnregionen ermöglicht dieses Verfahren die Untersuchung kausaler Zusammenhänge kognitiver und affektiver Prozesse.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. habil. Tilo Strobach

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. habil. Mike Wendt