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Gesichtsrepräsentationen: Adaptationseffekte lokaler Informationen

gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG

Im Mittelpunkt dieses Projektes steht die Fragestellung, wie neue perzeptuelle Erfahrungen Gedächtnisrepräsentationen von Gesichtern verändern. Diese Veränderungen sollen am Beispiel der Adaptation an neue lokale Gesichtsinformationen (z.B. Auge, Mund) untersucht werden. Dabei wird analysiert, ob und wie sich Adaptationseffekte in komplexen Reizen wie Gesichtern von diesen Effekten in einfachen Reizdimensionen (z.B. Farbe) und in einfachen Objekten unterscheiden. Zusätzlich ist die zeitliche Robustheit von Adaptationseffekten Gegenstand dieses Projekts. Die Untersuchung dieser Effekte ermöglicht einen generellen Einblick in die Plastizität des perzeptuellen Teils des menschlichen kognitiven Systems. In den eng verzahnten und aufeinander abgestimmten Teilprojekten an der Medical School Hamburg und Universität Bamberg wird Plastizität durch Adaptationseffekte aus verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen methodischen Zugängen erforscht.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. habil. Tilo Strobach