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Stress und flexibles Lernen: Kontextanpassung selektiver Aufmerksamkeit

Im Rahmen der Landesforschungsförderung Hamburg der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hamburg - Fördermaßnahme: “Anschubförderung kooperativer Forschungsverbünde”

Im Mittelpunkt dieses Verbundprojektes steht die Fragestellung, wie Stress die Flexibilität von Lernprozessen verändert und welche Mechanismen diesem Einfluss von Stress zu Grunde liegen. Die Flexibilität des Lernens soll am Beispiel des Reversal-Lernens („Umkehrlernens“) untersucht werden, bei dem Individuen gefordert sind, ihr Verhalten flexibel an sich ändernde Handlungskontingenzen anzupassen. Durch diese Erfassung der Flexibilität der Verhaltenssteuerung spiegelt das Reversal-Lernen die Flexibilität des Lernens in Alltagsumgebungen gut wieder, in denen Handlungskontingenzen einer hohen Dynamik unterliegen. In fünf eng verzahnten und aufeinander abgestimmten Teilprojekten werden die Stresseinflüsse aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen methodischen Zugängen erforscht.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. habil. Mike Wendt